Beim diesjährigen „Speed Dating“ am 01.11.2018 saßen die 78 Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase jeweils 15 Minuten einem Personalleiter gegenüber, um sich bei einem der 14 teilnehmenden regionalen Betriebe für einen Ausbildungs- oder dualen Studienplatz zu bewerben. Dem zehnminütigen Bewerbungsgespräch ging eine schriftliche Bewerbung voraus. Nach der Simulation erhielten die Jugendlichen eine fünfminütige Rückmeldung zu Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten ihrer schriftlichen und mündlichen Bewerbung.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete der Q3-Kurs „Darstellendes Spiel“ (Leitung: Elke Happel) mit einem eigens eingeübten Schauspiel, in dem die Themen Bewerbung und Berufswahl humoristisch verarbeitet wurden. Bei der Konzeption des Stückes konnten die Autoren und Jungschauspieler auf ihre eigenen Erfahrungen aus dem „Speed Dating“ 2016 zurückgreifen.

Im Anschluss an das Bewerbungstraining 2018 äußerten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Eindrücke: „Bevor das Gespräch startete, habe ich verkrampft in meine Unterlagen geschaut, um so viel Wissen wie möglich in das Gespräch einbringen zu können. Im Laufe des Gesprächs wurde mir aber klar, dass es mehr auf meine Persönlichkeit und meine kommunikativen Fähigkeiten ankommt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass im Bewerbungsgespräch keine angespannte Atmosphäre herrschen muss.“

„Ich ging mit einer positiven Erwartungshaltung in das Gespräch. Trotz Nervosität war es eine angenehme Atmosphäre. Ich wusste zwar vorher, dass mir ein „normaler“ Mensch gegenübersitzt, aber dank dieser Erfahrung konnte ich das wirklich realisieren. Zwar hat mir das Bewerbungstraining für die Zukunft nicht die Nervosität genommen, aber die Situation ist wenigstens ein bisschen vertrauter.“

„Erwartet habe ich, dass die Personaler strenger sind und dass es schwer wird. Eine Schwierigkeit war es, gut zu argumentieren und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Anfangs war ich sehr nervös, doch mit der Zeit war dies kein Problem mehr. Ein etwas längeres Gespräch und eine längere Feedbackphase wären eine gute Verbesserung.“